Herr Fuchs mag Po-esie
Franziska Biermann
Edition Nilpferd, 2025

Ab 7 Jahren

 

Worum geht’s?
Der berühmte Herr Fuchs, Autor und Literatur-Feinschmecker, der Bücher im
wahrsten Sinn des Wortes verschlingt (am liebsten mit Pfeffer und Salz), steht
kurz davor, seinen neusten Roman zu beenden. Bei einem Picknick im Wald
findet er aber keine Inspiration für ein passendes Romanende, dafür aber –
dank des Stichs einer Amorfliege – die rosarote Liebe zu Mira, der Malerin.
Fortan will er keine Krimis mehr schreiben, sondern nur noch Gedichte, Lyrik,
Po-esie! Seinem Verleger gefällt das gar nicht. Der sucht nach Ent-
liebungsmaßnahmen für Herrn Fuchs, doch die Realität hat andere Pläne.
Ein wunderbar poetisches, lustiges und turbulentes Buch über Gedichte und
das „Rosarote-Brillen-Syndrom“.

 

Einsatz in der Leseförderung:
Anregungen zum Dichten liefert Franziska Biermann am Ende des Buches
gleich selbst. Unter der Rubrik „Dichten macht Spass“ regt sie zum Schreiben
von Haikus und Elfchen an und erklärt unterschiedliche Reimgedicht-Formen.

Anregungen darüber hinaus:
Wer sich nicht traut, einfach drauflos zu dichten, kann als Inspiration z.B. auf
Kühlschrankmagnetworte zurückgreifen, um daraus Gedichte
zusammenzusetzen. Gern können diese Worte mit eigenen ergänzt werden
(gut geeignet für jüngere Kinder, Schreibanfänger oder „Gedicht-Muffel“).
Als weitere Möglichkeit schneiden die Teilnehmenden selbst Wörter aus
Zeitschriften aus, die dann als Collage zu einem Gedicht montiert werden
(geeignet für ältere Kinder / Jugendliche). Als Inspiration hierfür können
Collagen von Herta Müller dienen. http://www.hertamueller.de

 

Ilke S. Prick

Link zum Buch

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