Der Literaturtipp im Juni

 

Kathrin Rohmann, Jule Wellerdiek

„Der Geräuschehändler“

 

Knesebeck Verlag 2023

 

Worum geht es? 

Oh je, der Straßenlaterne ist es nachts zu leise! Keine Geräusche weit und breit. Das ist für sie nur schwer auszuhalten, denn die Stille bringt die Müdigkeit mit. Eine schlafende Laterne? Das geht auf keinen Fall, und so betritt sie am Montagmorgen den Laden des Geräuschehändlers. Ein Glück, dass er helfen kann: mit all seinen Geräuschen, die er sorgsam in Regalen in sehr unterschiedlichen Behältnissen aufbewahrt. Jeden Tag kommt jemand zum Geräuschehändler und verlangt ein, zwei oder mehrere Geräusche. Der freundliche Geräuschehändler hat sie alle. Das Vorlesebuch sorgt mit seinen einzelnen Geschichten an jedem Tag für gute Laune, die Illustrationen sind genauso humorvoll wie der Text, und die Kinder haben Freude beim Zuhören.

 

Einsatz in der Leseförderung:

Das Buch „Der Geräuschehändler“ bietet sich für das dialogische Vorlesen an. Die Kinder können überlegen, welche Geräusche der Händler im Angebot haben könnte, und sie können die Geräusche mitmachen. Außerdem kann dieses Buch der Auftakt sein zu einem ganzen Projekt zum Thema „Geräusche“, zum Beispiel Geräusche selber aufnehmen, ein Geräusche- Spiel erfinden oder eine eigene Phantasiereise mit Geräuschen zu entwickeln. Es kann mit Geräuschen experimentiert werden, und es könnte sogar ein kleines Theaterstück aus dieser Geschichte entstehen.

Das Bilderbuch „Der Geräuschehändler“ lädt ein, sich phantasievoll dem großen Thema „Akustik“ zu widmen.

 

Maria Kiewitt-Mews

 

https://www.knesebeck-verlag.de/der_geraeuschehaendler/t-1/1153