Hoppla! (englisch: Naughty)
Jeanne Willis, Paddy Donnelly
Magellan Verlag
Worum geht’s?
Ein kleiner Junge allein zu Hause: Alles geht drunter und drüber!
„Der Hase hoppelt aus dem Stall, macht Köttelchen ins Zimmer. Der Esel schlägt mit Rums und Knall die Einrichtung in Trümmer“.
Auf jeder Doppelseite eskaliert die Situation im Haus, und es gibt sehr viel zu bestaunen und zu entdecken, immer mehr Tiere (auch wilde) tauchen auf und rasen durchs Bild, und Details wie das Muster der Tapete ändern sich permanent und spielen mit der Geschichte und der rasanten Entwicklung.
Bis am Ende sich alles wieder beruhigt:
„Was löste dieses Chaos aus, das Kuddelmuddel hier? Ein kleines Kind, allein zu Haus: Es spielte wildes Tier!“
Was allerdings zurückbleibt vom wilden Spiel, sind einige Pfützen auf dem Teppich und eine tropfnasse Katze, die verstört an der Lampe hängt. War doch nicht alles nur Fantasie?
Richtig gut gereimt, spannend und lustig. Und haarsträubend. Schult den genauen Blick!
Einsatz in der Leseförderung:
Mögliche Fragen und Herangehensweise:
Was kann man alles sich vorstellen, wenn man ganz allein zuhause ist, in Gesellschaft zahlreicher (Kuschel- und Haus-)tiere?
Was für Spiele fallen dir ein? Hast du ein Lieblingstier und auch welche, vor denen du Angst hast?
Achte auf Details wie das Bild mit dem Tukan und der Tapete.
Was hat die Schlange alles gefressen?
Sigrid Heinze-Osterwald